Liebe Leser und Leserinnen!

Unter dieser Kategorie nehmen wir Stellung zu gewissen "Gschichtln" und klären diese auf.

 

Sollten wir Euer Vertrauen gewinnen und Euch vertreten dürfen, dann werdet Ihr auch zukünftig regelmäßig von uns via internem Fernschreiben und allen anderen rechtlich möglichen Medien am Laufenden gehalten: Alle Entscheidungen der Direktion und anderen Entscheidungsträgern werden Euch somit offengelegt.

 

Wie zum Beispiel: 

  • Ist wieder eine Wacheschließung geplant und zahlt die Feuerwehr wirklich immer noch die Miete für die Wache Neubau, wie angeblich behauptet?
  • Wer sind die Helfer Wiens und stimmt es, dass diese von der Feuerwehr bezahlt werden?
  • Wäre ein FAZ woanders sinnvoller gewesen?
  • Was kosten uns die Reperaturen in den Fremdwerkstätten und war die Stilllegung der eigenen Werkstätte sinnvoll?

 

Wir legen gerne zu diesen und auch anderen Themen alle Fakten und Zahlen offen und informieren Euch darüber!

nun zu den "Gschichtln" ...

Die AUF-Feuerwehr gehört zu den "Blauen"

Die AUF-Feuerwehr ist absolut eigenständig und unabhängig. Der zukünftige Obmann der AUF-Feuerwehr Wien hat weder einen "Chef", noch wird dieser als Befehlsempfänger einer Obrigkeit oder Ähnlichem agieren.

 

Der Verein "AUF" wurde von uns nicht aus parteiischen Gründen gewählt, sondern aus folgendem Grund: Es wurden innerhalb anderer Institutionen mit Hilfe der "AUF" bereits Personalvertretungen gegründet und somit steht uns eine gewisse Infrastruktur (zB anwaltliche Unterstützung, erfahrene Personalvertreter) zur Verfügung, welche für uns die Gründung einer zweiten Personalvertretung innerhalb der Feuerwehr erleichtert.

 

Der Bundesobmann der AUF ist Herr Werner Herbert und dieser ist auch im österreichischen Nationalrat für die FPÖ tätig.

Die AUF-Feuerwehr hat jedoch nichts mit dem Bund zutun und ist auch unparteiisch - wir möchten mit allen Fraktionen Wiens zusammenarbeiten und somit das Beste für die gesamte Wiener Feuerwehr und Ihren Mitarbeitern "rausholen".

Nachdem die AUF zur Rettung kam, wurde alles schlechter!

Dieses "Gschichtl" wurde von voreingenommenen Kollegen verbreitet. Die Mitarbeiter der Rettung sind seit Jahren überlastet und sind damals 24 Stunden "durchgeradelt". Es war die Aufgabe der Politik, die Rettung ordentlich aufzustocken - dies wurde von der AUF-Rettung mittels Anträgen oft eingefordert, jedoch immer wieder von der Stadtregierung abgelehnt. Der 12-Stunden-Dienst wurde deshalb eingeführt, weil sich viele Kollegen (vor allem die Jüngeren) mehrheitlich dafür ausgesprochen haben. Das Personal war gespalten: Viele wollten 12 Stunden, andere wiederum 24 Stunden. Der AUF-Rettung ist der 12-Stunden-Dienst daher nicht zu verdanken, denn diese war selber Befürworter des 24-Stunden-Dienstes und war nicht einmal zu den Verhandlungen eingeladen.

Aber, das ist die Rettung. Wir sind die Feuerwehr und "wir" sind für die Feuerwehr da. Wir bevorzugen einen 24-Stunden-Dienst, der durch unser unterschriebenes Opting Out gesetzeskonform ist!

 

Wir sagen: Eine Konkurrenz beflügelt, steigert die Qualität und sollte nicht mit Falschmeldungen runtergemacht werden. Außerdem benötigt Macht ... Kontrolle.

Der Abteilungsleiter

Es standen damals 3 Kandidaten zur Auswahl. Den "besten" Kanditaten sind sie aufgrund einer internen Regelung (man muss 10 Jahre im Haus sein) losgeworden. Somit ist einer der verbliebenen Kandidaten in ein Büro gegangen (hat etwas mit Fernsehern und Fitnessgeräten zu tun), hat dem damals zuständigen "Chef" das Du-Wort angeboten und ihm gesagt, dass er Direktor werden wolle. Als dieser fragte, ob er schon Parteimitglied sei, hatte "die eine Fraktion" einen Tag später ein neues Mitglied und die Entscheidung über den Posten war leider somit gefallen und der Helfer wurde als Dank nach einiger Zeit abgelöst.

 

Wir sagen: Qualität vor Parteibuch. Uns ist Deine politische Meinung egal, jedoch wollen wir nur qualifizierte MitarbeiterInnen am richtigen Posten.

Der Besuch

Ein Kollege hat nach 17 Uhr einen privaten Besuch im Sozialraum empfangen, welcher nur 15 Minuten angedauert hat. Blöderweise war der besagte Besucher hauptberuflich Politiker und das schmeckte einer Fraktion nicht... da er einer anderen Fraktion angehörte. Aus diesem Grund wurde dem Kollegen die vorab versprochene interne Arbeit wieder weggenommen und im September folgte die Ablöse. 

 

Wir sagen: Jeder nette Besuch eines Kollegen ist willkommen. Jeder unserer Gäste soll mit einem Lächeln eine Wache verlassen und sich vom guten Benehmen und der Gastfreundlichkeit der Kollegen überzeugen können.

Die Einladung

Ein Kollege hat sehr lange und mit vollstem Körpereinsatz eine verunfallte Person reanimiert und sich nicht einmal von anderen ablösen lassen. Das Opfer hat nach 4 Defi-Auslösungen schlussendlich überlebt. Dieses Engagement wollte der damalige Vize-Bürgermeister mit einer Auszeichnung honorieren und hat vier Einladungen zur Ehrung an die Feuerwehr gesendet. Der Abteilungsleiter, BO der Sektion und Chef der Personalvertretung haben diese Einladung bekommen. Nur die zu ehrende Person hat bis heute keine erhalten. Welch Zufall!

Der zu ehrende Kollege war bei der Ehrung dennoch anwesend - die drei anderen nicht.

 

Wir sagen: Wir repräsentieren alle die Wiener Berufsfeuerwehr! Wir sollten nicht unterscheiden, von wem eine Einladung kommt, solche Veranstaltungen wahrnehmen und jede Werbung für die Feuerwehr nutzen.